Erfahrungsbericht

Thore Bödefeld

Mein Name ist Thore Bödefeld, ich bin 23 Jahre alt und wohne in Kiel. Zurzeit absolviere ich die Spezialausbildung zum Handelsfachwirt bei famila.

Wie sind Sie auf die Ausbildung zum Handelsfachwirt aufmerksam geworden?

Nach meinem Abitur jobbte ich im Einzelhandel und erhielt erste Einblicke in die Welt des Lebensmittelhandels. Das Arbeiten in einem großen Handelsunternehmen gefiel mir so gut, dass ich mich bei famila für die Spezialausbildung zum Handelsfachwirt bewarb. Auch die Erfahrungsberichte anderer Handelsfachwirte auf der famila Homepage bestätigten mich in meinem Vorhaben. Besonders gut an der Ausbildung gefallen mir die vielen Möglichkeiten, die sich einem bieten. Da wären z.B.: innerbetriebliche Schulungen, Warenkundeschulungen direkt beim Hersteller, spannende Berufsschulprojekte, überregionale Wettbewerbe und der ständige Austausch mit unseren Kunden. 

Wie genau läuft die Ausbildung ab?

Die Praxisphasen in dem jeweiligen Warenhaus und Theorieblöcke an der Berufsschule wechseln sich regelmäßig ab. Die Berufsschule bereitet die Azubis in den ersten 1,5 Jahren super auf die Prüfung zum Einzelhandelskaufmann vor. Nach dem Bestehen der Prüfungen folgt die anderthalbjährige Fortbildung zum Handelsfachwirt. Diese findet an der Wirtschaftsakademie in Kiel statt. Während der Praxisphasen erfolgt der Einsatz in verschiedenen Abteilungen eines famila-Warenhauses. Am Ende der Ausbildung besteht die Chance, sich schon auf seine favorisierte Abteilung zu spezialisieren und dort Verantwortung zu übernehmen. 

Welche Bereiche lernt man kennen?

In der Praxisphase ist es zu Beginn meist die Obst und Gemüse Abteilung. Um einen guten Überblick zu gewinnen, ist es natürlich wichtig, alle Abteilungen eines Warenhauses zu kennen. Deshalb folgen u.a. die Kühlabteilung der Molkereiprodukte, die Nährmittelabteilung, der Getränkemarkt und sogar die Bereiche Lager und Verwaltung. Beim theoretischen Wissen liegt der Fokus klar darauf, sein kaufmännisches Geschick zu entwickeln.Auf dem Stundenplan stehen beispielsweise Kundengespräche, Preispolitik, Marketing, Buchhaltung, Steuerung der Geschäftsprozesse, Beratung und Verkauf, Personalplanung sowie die Leitung und Entwicklung eines Einzelhandelsunternehmens. 

Was macht Ihnen an der Ausbildung am meisten Spaß?

Am meisten Spaß macht es mir zu sehen, wie sehr ich mich persönlich weiterentwickelt habe. Man wächst stetig mehr in die Rolle einer Nachwuchsführungskraft hinein. Die große Abwechslung macht die Ausbildung spannend und motiviert mich, immer wieder Neues zu lernen. Ein persönliches Highlight war meine Teilnahme am „Grips&Co Wettbewerb 2017“, wofür sich fast jeder Azubi bewerben kann. Grips&Co ist das größte unternehmensübergreifende Nachwuchs-Qualifizierungsprogramm im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland. 

Haben Sie einen Tipp für junge Menschen, die sich bewerben möchten?

Ein kurzes Praktikum kann einem helfen, einen ersten Einblick zu gewinnen und gibt Sicherheit im Bewerbungsgespräch, da man weiß, was auf einen zukommt. 
 

Thore Bödefeld