Alles beginnt mit mir!
Unsere Führungsgrundsätze
Wir möchten ein Unternehmen sein, in dem wir alle gerne arbeiten und dem unsere Kundinnen und Kunden treu bleiben. Daher haben wir in intensivem Austausch und enger Zusammenarbeit acht Führungsgrundsätze entwickelt, die wir hier vorstellen möchten.
Sie sind unsere Leitplanken und zeigen, worauf es bei uns ankommt – heute und für eine erfolgreiche Zukunft. Wirkung entfalten sie jedoch nur, wenn jede und jeder von uns sie im Alltag lebt, anwendet und annimmt. Daher kommt es nun Tag für Tag darauf an, sie in sämtlichen Bereichen, im Team und in der Zusammenarbeit über Abteilungen und Hierarchien hinaus zu ermöglichen, einzufordern, zu hinterfragen und zu leben. Denn alles beginnt mit mir.
Danke fürs Mitmachen!
Der Kunde ist unser Kompass
Der Kunde ist unser Kompass.
Alles, was wir tun, tun wir für unsere Kundinnen und Kunden. Ihre Zufriedenheit, ihr Vertrauen und ihre Loyalität bestimmen unser tägliches Handeln.
So lebe ich den Grundsatz im Alltag
- Der Kunde steht für mich im Mittelpunkt – im Markt wie
in der Zentrale. Ich mache mir bewusst, welchen Beitrag
mein Bereich zur Kundenzufriedenheit leistet, und richte
mein Handeln danach aus. - Ich habe den Verkauf stets aktiv im Blick und unterstütze
mit meinem Team dort, wo es unseren Märkten hilft,
besser zu verkaufen. - Ich kommuniziere auf Augenhöhe – intern wie auch mit Kundinnen und Kunden.
- Meine Entscheidungen prüfe ich konsequent: „Ist das für unsere Kundinnen und Kunden wichtig?“ Selbst wenn
das bedeutet, Liebgewonnenes loszulassen. - Ich belege Kundenwünsche mit Fakten und hinterfrage Vermutungen aktiv.
Das vermeide ich im Alltag
- Ich schiebe Probleme weg, statt sie zu lösen.
- Kundinnen und Kunden betrachte ich als Störung
interner und eigener Routinen. - Ich kommuniziere unklar oder halte Informationen zurück.
- Ich verfolge ausschließlich, was für meine Abteilung
und mein Team gut ist. - Kritik – auch von Kundinnen und Kunden – nehme ich persönlich, suche Schuldige oder spiele sie herunter.
Der Mensch zählt. Immer
Der Mensch zählt. Immer.
Wir sehen, was Menschen leisten – und sagen es auch. Wir führen mit Haltung und Herz. Wertschätzung ist für uns die Basis des Erfolgs. Wir hören zu, zeigen Respekt und schaffen Vertrauen.
So lebe ich den Grundsatz im Alltag
- Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für mich
wertvolle Menschen, für deren Anliegen ich stets ein
offenes Ohr habe. - Ich kommuniziere auf Augenhöhe und spreche wertschätzend – mit meinem Team sowie mit Kolleginnen
und Kollegen aus anderen Abteilungen. - Ehrlichkeit und Offenheit lebe ich vor.
- Ich schaffe regelmäßig Zeit für Austausch und begrüße
offenes Feedback – denn ich möchte blinde Flecken
reduzieren und bewusst Vertrauen aufbauen. - Ich sehe und lobe gute Leistungen aktiv. Für mich lebt eine gute Zusammenarbeit von gegenseitiger Wertschätzung –
es ist ein Geben und Nehmen.
Das vermeide ich im Alltag
- Ich ignoriere Konflikte und nehme meine Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht ernst.
- Für Gespräche mit meinem Team habe ich selten Zeit –
das Tagesgeschäft geht vor. - Ich rede über andere und der direkten Aussprache gehe
ich aus dem Weg. - Meine Emotionen setze ich ein, um mich durchzusetzen.
Laut zu werden und unsachlich zu sein, ist für mich normal. - „Nichts gesagt ist genug gelobt.“ Sehr gute Leistung ist für
mich selbstverständlich und braucht keine explizite Erwähnung.
Miteinander statt gegeneinander
Miteinander statt gegeneinander.
Wir sind viele – aber wir handeln als eins. Wir unterstützen uns über Standorte, Rollen und Bereiche hinweg. Entscheidungen treffen wir im Sinne des Ganzen. Denn Erfolg entsteht im Team, nicht im Alleingang.
So lebe ich den Grundsatz im Alltag
- Mein Wissen und meine Informationen teile ich aktiv
und handle möglichst zum Vorteil aller. - Mir ist bewusst, dass auch ich nicht alles weiß und nur
mit anderen erfolgreich sein kann. - Ich glaube an die Kraft des gesprochenen Wortes –
wann immer möglich kommuniziere ich direkt. - Für eine schnelle und professionelle Bearbeitung binde
ich die zuständigen Fachbereiche sowohl im Markt
als auch in den Lägern und in der Zentrale frühzeitig ein. - Probleme spreche ich offen und respektvoll an –
Widersprüche lösen wir konstruktiv auf.
Das vermeide ich im Alltag
- Ich stehe immer gut da, schuld sind die anderen.
- Wissen ist Macht – ich behalte es für mich.
- Ich zuerst! Nur mein eigener Bereich ist wichtig.
- Themen regele ich geheim hinter verschlossenen Türen.
- Gemeinsame Entscheidungen trage ich nur mit,
wenn ich sie richtig finde und sie mir nutzen.
Gestalten statt Verwalten.
Gestalten statt Verwalten.
Wir gestalten unsere Zukunft und optimieren unser Tagesgeschäft. Wir schauen über den Tellerrand, bleiben neugierig und bringen neue Ideen in Bewegung. Wir handeln voraus-schauend, mutig und mit Eigeninitiative.
So lebe ich den Grundsatz im Alltag
- Ich hinterfrage bestehende Abläufe, um sie wirklich zu verstehen – wobei mir ein möglicher Zielkonflikt zwischen neuen Ideen und Tagesgeschäft bewusst ist.
- Abläufe denke ich über meinen Bereich hinaus: Ich stimme sie mit den angrenzenden Abteilungen ab, damit sie ineinandergreifen, statt an der Schnittstelle zu stocken.
- Lösungsverantwortung übertrage ich an mein Team – ich unterstütze bei Bedarf. Die Gesamtverantwortung trage ich.
- Ich fördere Mut und Kreativität zu neuen Wegen, Überholtes stellen wir infrage.
- Fehler sind eine Möglichkeit zu lernen. Ich fördere diese Haltung verantwortungsvoll und wäge das wirtschaftliche Fehlerrisiko gegen individuelle Lernchancen ab.
Das vermeide ich im Alltag
- Bestehenden Regeln und Vorgaben gebe ich stets Vorrang
vor neuen Ideen. - Weil ich die Verantwortung trage, will ich über alles informiert sein – Kontrolle ist bei mir der Normalfall, nicht die Ausnahme.
- Neues beinhaltet Risiken. Diese vermeide ich durch strikte Verweise auf Bestehendes.
- Fehler kosten Effizienz, sie sind daher inakzeptel.
- „Das haben wir schon immer so gemacht“ ist ein valides Argument und schützt Bewährtes.
Orientierung geben.
Orientierung geben.
Führung heißt: Richtung vorgeben, Ziele verständlich kommunizieren und Prioritäten setzen. Wir sagen, worauf es ankommt – und schaffen den Rahmen, damit andere selbstständig handeln können.
So lebe ich den Grundsatz im Alltag
- Ich gebe Klarheit und Orientierung durch verständliche und nachvollziehbare Ziele. Wo es sinnvoll ist, stimme ich sie über Bereichsgrenzen hinweg ab oder entwickle sie gemeinsam
im Team. So holen wir gemeinsam das Optimum heraus. - Prioritäten kommuniziere ich eindeutig und überprüfe sie regelmäßig. Wenn nötig, verteidige ich sie gegen die Hektik
des Alltags. - Ich erkläre den Sinn hinter Aufgaben. Das schafft Vertrauen
und gibt Sicherheit. - Feedback gebe ich zeitnah im Alltag – und zusätzlich in festen, von beiden Seiten gut vorbereiteten Gesprächen.
- Ich setze einen verlässlichen Rahmen. Dieser gibt meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Freiräume und fördert selbstständiges Denken.
Das vermeide ich im Alltag
- Ich verteile Aufgaben ohne Erklärung, Widersprüchlichkeit nehme ich in Kauf.
- Um Höchstleistung zu erreichen, arbeite ich mit
maximalem Druck. - Informationen gebe ich nur sehr sparsam weiter.
- Wenn Hektik ausbricht, arbeite ich ab, was am lautesten ist, statt Prioritäten neu zu klären.
- Fehler spreche ich in Ausnahmefällen an, Gutes braucht
keine Erwähnung.
Ansprechen statt Ausweichen.
Ansprechen statt Ausweichen.
Wir reden offen über das, was nicht gut läuft – lösungsorientiert, ehrlich und respektvoll. Wir nehmen Kritik ernst und nicht persönlich. Wir bleiben sachlich und handeln konsequent.
So lebe ich den Grundsatz im Alltag
- Ich schaffe Klarheit und äußere Kritik zeitnah, sachlich und unter vier Augen. Unberechtigte Kritik kann verletzen.
Dieses Risiko ist mir bewusst. Berechtigt und gut erklärt
kann sie eine Wachstumschance sein. - Miteinander statt übereinander zu sprechen, erfordert Mut.
Das lebe ich vor. - Verschiedene Meinungen machen uns stark, Widersprüche machen wir transparent und entscheiden im Sinne des
„großen Ganzen“. - Wenn ich helfen kann, tue ich es gerne. Wenn ich Hilfe brauche, frage ich danach.
- Feedback ist keine Einbahnstraße: Ich gebe es meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig – und hole
es mir für mich selbst genauso aktiv ein.
Das vermeide ich im Alltag
- Probleme lösen sich meist von selbst, deshalb sitze ich sie aus.
- In Diskussionen geht es mir darum, recht zu behalten –
nicht darum, die beste Lösung zu finden. - Die Führung hat recht, das zeigen allein schon die Hierarchie
und der Titel. - Mein Verhalten polarisiert, ich provoziere, um Probleme anzuprangern – auch vor Kundinnen und Kunden oder Kolleginnen und Kollegen.
- Negatives Feedback an mich ist ein Zeichen von Schwäche. Das akzeptiere ich nicht.
Potenziale erkennen – Perspektiven öffnen.
Potenziale erkennen – Perspektiven öffnen.
Gute Führung macht Menschen stark. Wir entdecken Talente und geben Raum zur Entfaltung – über Rollen, Ebenen und Zuständigkeiten hinaus.
So lebe ich den Grundsatz im Alltag
- Ich erkenne die Stärken meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fördere sie aktiv.
- Regelmäßige Entwicklungsgespräche auf Augenhöhe sind
mein Mittel, um die Ziele und Interessen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch besser zu verstehen. Diese Gespräche haben bei mir Priorität – auch dann,
wenn das Tagesgeschäft drängt. - Ich eröffne Perspektiven für die berufliche Entwicklung
meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – innerhalb meiner Abteilung und unternehmensweit. Auch wenn das bedeutet, meine Talente ziehen zu lassen. - Ich schaffe ein Umfeld, in dem Stärken gezeigt und ausgebaut werden können.
- Ich zeige Mut, Ehrlichkeit und wirkliche Aufmerksamkeit,
um das zu erreichen.
Das vermeide ich im Alltag
- Ich dränge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Aufgaben,
die ihnen eindeutig nicht liegen. - Arbeit verteile ich, selbst wenn ich damit Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter überlaste. - Meine Talente halte ich in meinem Team und nutze ihre Leistung so lange wie möglich.
- Perspektiven halte ich bewusst unklar, um keine falschen Erwartungen zu wecken. Denn ich möchte meine Talente ungern an andere Abteilungen verlieren.
- Ziele formuliere ich undeutlich, damit niemand aus meinem Team mit Übererfüllung glänzt.
Wir sind Optimisten und lieben den Erfolg.
Wir sind Optimisten und lieben den Erfolg.
Erfolgreiche Führung beginnt mit Zuversicht und Optimismus. Gemeinsam sichern wir den wirtschaftlichen Erfolg.
So lebe ich den Grundsatz im Alltag
- Lob, Anerkennung und Zuspruch sichtbar zu machen ist mir wichtig. Erfolge feiern wir gemeinsam – auch wenn sie manchmal klein sind.
- Mit einer positiven Grundstimmung fördere ich Energie
und Optimismus im Team. - Arbeit darf Spaß machen – ich lebe Freude an der Arbeit vor. Dabei bleibe ich authentisch.
- Ich wecke die Freude am Denken in Lösungen statt
in Problemen. - Ich glaube an den Mut zur Veränderung und das verantwortungsvolle Eingehen von Risiken für neue Unternehmenserfolge.
Das vermeide ich im Alltag
- Meine Bedenken stelle ich grundsätzlich voran – lieber nichts falsch machen als etwas bewegen.
- Probleme versuche ich auf andere abzuwälzen, neue Ideen sehe ich grundsätzlich skeptisch.
- Ich betone Bedenken und Ängste und weise auf die Größe der Probleme hin.
- Ich bin Pessimist und habe keinen Grund, im Arbeitsleben an das Gute zu glauben.
- Ich halte stoisch an Bewährtem fest, um Risiken gering zu halten.